Es gibt häufig ein Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Ertragsorientierter Landwirtschaft.
Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und sorgsam die uns umgebende Flora und Fauna
behandeln.
In der Praxis versuchen wir unter anderem, Grünflächen vor oder nach dem Insektenflug zu
mähen, um nicht unnötig Schaden anzurichten. Bestehende Hecken zu pflegen und weitere anzulegen
ist auch ein Aspekt unserer Naturschutzarbeit. Diese sind oft ein kleines Ökosystem für sich
und bieten vielen Tieren Schutz und Nahrung.
Im Rahmen des Linzgau-Korn Projektes legen wir jährlich entlang ausgesuchter Ackerflächen
Blühstreifen an. Den ganzen Sommer über brummt und summt es dann in der vielfältigen
Blütenpracht.
Die Nutzung und Pflege von Naturschutzflächen rund um den Ruschweiler See ist ein weiteres
Aufgabenfeld für das Lorenzhofteam. Diese Wiesen werden erst zu 15. Juni oder später gemäht,
um bestimmte Tier- und Pflanzenarten zu schützen. So können durch den späteren Schnittzeitpunkt
Bodenbrüter (z.B. die Feldlerche) dort nisten und ihre Jungen aufziehen.